CDU-Fraktion regt Verkaufsautomaten für Friedhofsbedarf auf dem Osthofenfriedhof an
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Soest möchte den Service auf dem Osthofenfriedhof verbessern und bringt zur nächsten Sitzung des Betriebsausschusses der Kommunalen Betriebe Soest einen entsprechenden Prüfauftrag ein.
Konkret soll die Verwaltung die Machbarkeit eines Verkaufsautomaten für Friedhofsbedarf auf dem Osthofenfriedhof untersuchen. Der Osthofenfriedhof ist mit rund 17,3 Hektar Fläche und etwa 18.000
belegten Grabstätten der größte und meistbesuchte Friedhof in Soest. Viele Bürgerinnen und Bürger besuchen die Gräber ihrer Angehörigen insbesondere in den Abendstunden sowie an Wochenenden und
Feiertagen. Nicht selten wird dabei erst vor Ort festgestellt, dass Grablichter abgebrannt sind oder kleinerer Grabschmuck fehlt. Da der örtliche Fachhandel zu diesen Zeiten in der Regel geschlossen ist, entsteht eine Versorgungslücke.
„Mit einem Verkaufsautomaten können wir den Menschen eine unkomplizierte, barrierefreie und zeitlich unabhängige Grundversorgung direkt auf dem Friedhof ermöglichen“, erklärt Jens Westhaus, Pressesprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Soest. „Gerade für Berufstätige, ältere Menschen oder Besucher an Sonn- und Feiertagen wäre das eine spürbare Erleichterung.“
Vorgesehen ist ein Sortiment klassischer Friedhofsartikel wie Grablichter aus Wachs oder LED einschließlich Ersatzbatterien. Ergänzend könnten saisonale kleine florale Elemente sowie praktisches Zubehör für die Grabpflege angeboten werden. Neben der Verbesserung der Servicequalität sieht die CDU-Fraktion auch wirtschaftliche Vorteile: Einnahmen aus dem Automatenbetrieb könnten dem Gebührenhaushalt zugutekommen und dazu beitragen, künftige Gebührenerhöhungen abzumildern oder zu vermeiden.
Im Rahmen des Antrags soll die Verwaltung verschiedene Umsetzungsmodelle prüfen, darunter den Eigenbetrieb durch die Kommunalen Betriebe Soest, eine Verpachtung an ein privates Unternehmen oder eine Zusammenarbeit mit einem gemeinnützigen Verein.
Die Ergebnisse der Prüfung sollen dem Betriebsausschuss spätestens in seiner übernächsten Sitzung vorgestellt werden. „Uns geht es um eine moderne, bürgernahe Lösung, die wirtschaftlich sinnvoll ist und sich zugleich würdevoll in das Erscheinungsbild des Friedhofs einfügt“, so Westhaus abschließend.