„Wie gehen Sie mit Corona um?“

Soester Anzeiger fragt die Stellv. Fraktionsvorsitzende Manuela Mewes

Unspektakulär ist mein organisatorischer Rahmen: Arbeiten im Homeoffice - Emails, Firmenhandy und Telefonkonferenzen ermöglichen grundsätzlich `normales´ Arbeiten.
Ein vollkommen überschaubarer Lebensmittelvorrat reicht aus. Ungewohnt ist es, dass die Tage über das Arbeiten hinaus tatsächlich nun unverplant sind - kein Treffen mit Familie und Freunden, keine Kultur, kein Sport und auch die Politik, die sonst jeden Tag mitbestimmt, fährt herunter. Was bedeutet das nun? Es bedeutet zu wissen, dass kein Weg daran vorbei geht, dass wir alle im Moment maximale Zurückhaltung leben! Ja, wir wollen selber gesund bleiben. Viel wichtiger aber ist es, die Ausbreitung von Covid-19 so stark wie möglich zu verlangsamen und die zu schützen, deren Immunsysteme für diesen Virus nicht stark genug sind. Es bedeutet Aufmerksamkeit für die Menschen zu haben, die jetzt unsere Unterstützung brauchen. Bereits bloßes Einkaufengehen für einen (älteren) Menschen ist aktiver Gesundheitsschutz / www.die-einkaufshelden.de. Und am Ende des Tages bedeutet es auch, dass viele von uns ganz nebenbei entschleunigt werden - wir gehen spazieren und haben einfach mal wieder Zeit, mit den Kindern ausgiebig Karten zu spielen.