Mit Kraft für das Klinikum Stadt Soest

„Wir müssen jetzt entscheiden und handeln"

Mit dem Wissen um die große Bürde, die uns unser Klinikum auflädt und die Verantwortung, die wir für die Menschen in Klinikum und Stadt haben, setzt sich die CDU Soest mit Kraft für unser Klinikum und damit für die Menschen ein.

Gesundheit gehört zu den wichtigsten Dingen in unserem Leben. In den vergangenen Monaten haben wir alle verstanden, dass jede Einzelne/ jeder Einzelne diszipliniert sein muss, damit es unsere (Stadt-)Gesellschaft gut geht und wir gesund bleiben. Unser städtisches Klinikum wird unsere nächste große gemeinsame Herausforderung. Bereits seit geraumer Zeit ist Stadt, Politik und den Soesterinnen und Soestern bewusst, dass es unserem Klinikum nicht gut geht. „Haushaltsmittel mussten mehrfach kurzfristig aufgewandt werden, um finanzielle Engpässe einzufangen. Wir haben als CDU diese Entscheidungen immer mitgetragen - für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums und für die Menschen in dieser Stadt.“ so bringt es Rolf Meiberg, Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion, auf den Punkt. Erst jetzt wissen wir, wie groß die Not des Klinikums tatsächlich ist. Das vorliegende KPMG-Gutachten hat uns Einblicke in die Finanzen und das Finanzgebaren im Klinikum gegeben, die wir nicht einmal im Ansatz hatten. Dies gilt auch für die Mitglieder im Aufsichtsrat - und das trifft mit Sicherheit nicht nur für die CDU-Aufsichtsratsmitglieder zu. Noch sind nicht alle Details der Vorgänge im Klinikum aufgearbeitet - diese Arbeit haben externe Fachleute und Stellen übernommen. Wir würden vielleicht gerne, können aber in keinem Fall auf die Ergebnisse dieser Arbeit warten. „Wir müssen jetzt entscheiden und handeln - und genau dies tun wir.“ so Ingo Dietscheidt, CDU-Sprecher im Aufsichtsrat des Klinikums. Die Spielräume, die wir dabei haben, sind eng und werden uns von außen - konkret: von den involvierten Banken - vorgegeben. Wollen wir unser Klinikum und mit ihm hunderte von Arbeitsplätzen erhalten, müssen wir das Restrukturierungskonzept der KPMG umsetzen. Ohne Wenn und Aber. Die CDU ist bereit, diesen Weg zu gehen. Die Restukturierung unseres Klinikums bedeutet grundlegende Veränderungen und massive Einschnitte, die schmerzhaft werden. Wichtig ist uns, dass wir davon ausgehen können, dass dem Krankenhaus die große Gruppe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Pflege und der täglichen Versorgung der Patienten auf dem heutigen Stand erhalten bleibt.

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