CDU trägt Konsolidierung und Neuausrichtung des Klinikums mit

CDU im aktuellen Gespräch

Mit dem aktuellen Gutachten der KPMG ist nunmehr die existenzgefährdende Krise des Klinikums klar belegt und die Gründe benannt, die zu dieser Situation geführt haben. Dieses Gutachten zeigt zugleich mit einem Restrukturierungskonzept den Weg auf, die Zukunft des Klinikums positiv gestalten zu können.

Rolf Meiberg, CDU-Fraktionsvorsitzender: Mit dem Klinikum Soest und dem Marienkrankenhaus hat unsere Stadt zwei Krankenhäuser, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit großem Einsatz und viel Zuwendung eine qualitätsvolle und gute Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gewährleisten. Die CDU hält den Zusammenschluss beider Häuser weiter für wünschenswert. Das von der KPMG vorgestellte Konzept wurde in einer Grobfassung vergangenen Freitag vorgestellt. Seine Eckpunkte sind finanzielle Einlagen der Stadt, Personalabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen sowie eine Neuaufstellung der medizinischen Strukturen. Der Pflegebereich bleibt hierbei weitgehend unberührt. Ein Sanierungstarifvertrag mit dem anteiligen Verzicht auf Tarifsteigerungen rundet das Konzept ab. Zusätzlich wurden mögliche Pflichtverletzungen der früheren Geschäftsführung durch überhöhte Vergütungen in Arbeitsverträgen bekannt. Der Schaden soll im mittleren siebenstelligen Bereich liegen. Hier verlangt die CDU-Fraktion schonungslose Aufklärung eventueller Missstände, eine klare Benennung aller Verantwortlichen und ein striktes Vorgehen zur Minimierung des Schadens. Die CDU Fraktion trägt die Neuausrichtung unseres Krankenhauses mit. Zu dieser Sanierung müssen allerdings alle Beteiligten ihren Anteil erbringen.

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